OV Mooskirchen besucht den Tierpark Herberstein

Mitte des 17. Jahrhunderts erkannte Johann Maximilian I., Freiherr zu Herberstein, dass die steilen Hänge um das heutige Schloss Herberstein landwirtschaftlich unbrauchbar waren. Sie eigneten sich aber vorzüglich für die Haltung von Wildtieren. So ließ er aus Italien, Damwild kommen und siedelte es hier an – der Grundstein für den heutigen Tierpark war gelegt. Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der private Park erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Um die Attraktivität für Besucher zu steigern wurde der Tierbestand erstmals mit „Exoten“ bereichert. Aus dieser Zeit stammt auch der weltweit erste Beutesimulator für Geparde, den Prof. Dr. Otto König in Zusammenarbeit mit Tierpflegern des Parks konstruierte.

 

Der Besuch des Tierpark wurde schon 2023 fixiert und in der vergangenen Woche unternommen. Vier volle Stunden sind die Senioren durch den weitläufigen Park auf den meist im Schatten liegenden Wegen gewandert. Trotz der großen Hitze waren viele der Tiere aus Afrika, Australien, Amerika und aus Eurasien zu sehen.

Für das Mittagessen wurde der Raabahof nicht nur wegen seines hervorragenden Essens ausgesucht. Unmittelbar gegenüber liegt der bemerkenswerte Lebenspark vom Gartenprofi Alfred Zenz gestaltet. Von der am Eingang zum Park liegenden „verrückten“ Kapelle erzählte Obmann Erwin Wutte seinen Gästen. Sie wanderte, bei einem Gesamtgewicht von 550 Tonnen, mehr als 13 Meter, um der neuen Straßenführung Richtung Westen Platz zu machen.