Rekordwert bei Seniorenunfällen – Vorbeugen schützt

Laut aktuellen Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) erreichte die Zahl der Unfälle bei Menschen ab 65 Jahren 2025 mit rund 266.100 Personen einen historischen Höchststand. Besonders brisant: 64 Prozent dieser Unfälle ereignen sich in den eigenen vier Wänden. Das Wohnzimmer, die Küche und das Schlafzimmer sind dabei die häufigsten Unfallorte. Meist sind es Stürze, ausgelöst durch vermeintliche Kleinigkeiten wie Stolperfallen, rutschige Böden oder unzureichende Beleuchtung, die schwerwiegende Folgen wie Knochenbrüche oder Kopfverletzungen nach sich ziehen können.

Prävention als Schlüssel

Viele dieser Unfälle wären vermeidbar wären, so das KFV. Dabei spielt neben regelmäßiger Bewegung und Sport zur Sturzprophylaxe eine altersgerechte Anpassung der Wohnumgebung eine entscheidende Rolle. Das KFV betont, dass bereits kleine, kostengünstige Maßnahmen das Risiko massiv senken können:

  • Stolperfallen entfernen: Lose Kabel und rutschige Teppichkanten beseitigen.
  • Licht optimieren: Für eine helle und schattenfreie Ausleuchtung der Räume sorgen.
  • Halt finden: Montage von Haltegriffen im Badezimmer und rutschhemmende Unterlagen verwenden.
  • Schuhwerk prüfen: Fest sitzende, rutschfeste Hausschuhe tragen.

 

Quelle: Presseinformation Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), 20.08.2026: „Seniorenunfallbilanz: Mehr als 266.000 Verletzte zeigen großes Präventionspotential bei Österreichs Bevölkerung“.