Für die 330 Mitglieder in der Stadtgruppe Murau und Umgebung des Steirischen Seniorenbundes gibt es je nach Interessenslage beinahe jeden Wochentag ein reichhaltiges Angebot sich sportlich, gesellschaftlich und auch mit Fitprogrammen zu betätigen. Über die vielen Aktivitäten im letzten Jahr berichteten am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Lercher Obmann Anton Kühr und seine Gruppenverantwortlichen. Mit viel Interesse verfolgten viele der Mitglieder wie auch Bgm. Thomas Kalcher und Bez. Obmann Josef Obergantschnig mit vormaligen Obmann Stefan Klausinger, ÖKB-Obmann Siegfried Feiel und Börni Bogensberger die Infos der Verantwortlichen.
Der Bogen im Betätigungsprogramm spannt sich vom Mehrtagereisen wie Tagesfahrten, Wanderungen im Bezirk, Rundgänge zu den Stadttoren in Murau, an Wochentagen gibt es tanzen (Männer wären erwünscht), turnen, Nordic Walking, im Winter Schneeschuhwandern, Kegelrunden, Spielenachmittage und Schwimmen im Hallenbad, Radfahren. Letztes Jahr gab es zudem einen Atemkurs, Golf zum Kennenlernen, Asphaltstockschießen, Betriebsbesichtigungen am Kreischberg, Teilnahme am Murauer Stadtlauf, Besuch der Stadtbücherei, Teilnahme am Bezirkskegeln und Bez. Seniorenball. Mit Geburtstagsgratulationen werde reger Kontakt zu den Mitgliedern gelebt, so Obmann Kühr.
Bgm. Thomas Kalcher gab es seinen Grußworten ausführlich Einblick in das Gemeindegeschehen in Murau. In den letzten Jahren habe die Stadtgemeinde mit Investitionen am ehemaligen BH-Gebäude am Schillerplatz einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Die Investitionen auch im Schulbereich und die vielen Aufgaben für Bildung, Kinderbetreuung, Sozialbereich bringe für die Stadtgemeinde sehr hohe finanzielle Belastungen, die kaum noch zu bewältigen sind, wenn nicht mehr an Förderungen gewährt werden. Die Sanierung des Hallenbades und Ausbau des Stromnetzes bedeute auch für die Stadtwerke enorme Kosten, die zu bewältigen sind. Die Kinderkrippe werde mit einer 2. Gruppe ausgebaut, 28 Kinder von 0 bis 3 Jahre werden betreut. Die jüngere Generation sollte abgesehen von Betreuungsaufgaben sich für Vollerwerb entscheiden, um gute Voraussetzungen für die spätere Pension zu erreichen.
Text und Fotos: Anita Galler
