Stadtgruppe DL: Besichtigung Burg Rabenstein und Frohnleiten

Bei strahlend schönem Herbstwetter sind die Seniorinnen und Senioren unter der kompetenten Führung von Gerhard und Kathi Pongratz zur Besichtigung der Burg Rabenstein und der Stadt Frohnleiten gestartet. Vizebürgermeister Gunther Riedlsperger chauffierte die mehr als 50-köpfige Gruppe wieder sicher im Bus von Markus-Reisen zur Burg Rabenstein.

Die Anfänge der Burg Rabenstein reichen bis ins 12 Jahrhundert zurück. Die Burg hatte viele wechselnde Besitzer, u.a. die Waldsteiner, die Familie Trauttmannsdorff sowie die Herren von Dietrichstein. 1887 ging der Besitz an die Familie Reininghaus über und nach dem 2. Weltkrieg wurde ein Gästehaus in der Burg errichtet. Als weitere Besitzer folgte 1981 die Familie Liechtenstein, die sie aber nach nur wenigen Jahren an die Steirische Elektrizitätsgesellschaft verkaufte. 2005 kaufte der Grazer Unternehmer Werner Hochegger die Burg und führte bis 2009 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch.

Nach dem Ableben von DI Werner Hochegger im Dezember 2018 übernahm Jürgen Unterrainer die Burg.

Heute präsentiert sich die Burg Rabenstein unter dem Burgherren Jürgen Unterrainer als exklusives Konstrukt aus altem Mauerwerk, hoch technisierten Adaptierungen und eindrucksvollen Renovierungen. Ein sich um die Achse drehender Lift aus Glas brachte unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Burg. Dort wurden wir von der charmanten Burgführerin Ursula Puff im wunderschönen Burghof in Empfang genommen und sehr kompetent und mit vielen Geschichten versehen durch die prunkvollen Räumlichkeiten geführt.

Der weitere Programmpunkt war die Besichtigung der Frohnleitner Innenstadt und des Hauptplatzes durch den ehemaligen Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneten Wolfang Kasic. Beginnend im beeindruckenden Volksgarten mit unzähligen Pflanzen und Bäumen ging es über die Murbrücke zum Hauptplatz. Schöne und geschichtsträchtige Häuser sowie Gaststätten laden zum Verweilen und Flanieren ein.  Bekannt ist Frohnleiten auch dafür, dass es einen Abgang vom Hauptplatz zur Tiefgarage gibt, der beheizt ist. Das rührt vom ehemaligen Reichtum der Stadt, der sich einst auf die Mülldeponie bezog.

Der Stadtspaziergang mündete im Römerpark, wo vier Wirte zum Kulinarium luden und sich dabei in die Kochtöpfe blicken ließen. Von der Fischsuppe über das Backhendel und zahlreichen anderen Köstlichkeiten bis hin zu ausgewählten Süßspeisen reichte das lukullische Angebot. Nach einer ausgiebigen Stärkung bei flotter Musik und lustiger Unterhaltung ging es gut gelaunt wieder zurück nach Deutschlandsberg.